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Eine Schitour im Karwendel: Vom Hafelekar ins Halltal

 

 


 

26. Jänner 2008: Endlich war ich einmal wieder in den Innsbrucker Bergen unterwegs. Um den Mac vor seinem Spitzbergen-Trip nochmal in heimatlichen Gefilden zu sehen....

...reisten Georgie, Matti und ich mal eben über's Wochenende nach Innsbruck. Und weil ich unbedigt mal wieder eine Schitour im Innsbrucker Raum gehen wollte und das Wetter Bestes versprach, organisierte Mac die Infos, wo man an diesem Wochenende denn wohl Powder finden würde:


 

Das Karwendel! Die Tour: Vom Hafelekar mittels zwei relativ kurzen Anstiegen und drei Abfahrten ins Halltal. Auf der Karte hab ich die Tour mit roten Punkten eingezeichnet.

 

Wie beim Paddeln wurden also Autos versetzt ehe der Spass beginnen konnte. Am Parkplatz im Halltal war allerdings kein Schnee und so stellte sich die Frage wie weit wir im Anschluss herauslaufen müssten. Egal, dann halt Schuhe in den Rucksack und wieder zurück zur Hungerburg nach Innsbruck. Hier wartete auch schon unser Uni-Kollege Jo auf uns, somit waren wir drei im Bunde.

Also mit der Bahn aufs Hafelekar. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine erste kleine Hürde stellte dann der Goetheweg dar, denn dieser war ziemlich glatt. Ein Ausrutscher wäre hier sicherlich ungesund gewesen und besonders unser Snowboarder Jo musste einen wirklichen Eiertanz absolvieren. Schikanten sind halt Snowbordschuhen auf Eis doch vorzuziehen :-)

 

 

 

 

 

Doch geschafft, nun hieß es eintauchen in die wunderschöne Bergwelt des Karwendels. Pulverschnee, Traumlandschaft und keine Menschenseele - und das nicht einmal 500m vom Innsbrucker Stadtgebiet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider waren wir viel zu schnell wieder unten, es wurde aufgefellt und der erste Anstieg konnte beginnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ab auf die Mandlscharte, hier verläuft auch der Weg wenn man die Arzler Scharte machen möchte. Nach kurzer Brotzeit im Wind ging's auf Abfahrt Nummer 2. Leider nicht ganz so optimaler Powder aber immer noch gut. Allerdings gab es im unteren Teil eine längere Querung und da hatte unser Snowboard-Joe dann doch a bissl Probleme. Aber das war noch nichts im Vergleich zu dem was noch kommen sollte...

 

 

  

 
Kaum fünf Minuten auf dem zweiten Aufstieg versagte nämlich Jos rechtes Fell. Und weder sein noch mein Rucksack gaben irgendetwas Verwendbares her. Schande über uns, nicht-klebendes Fell ist ja keine Außergewöhnlichkeit. Also musste Mac mit seinem letzten Verbands-Klebeband Jos Fell an den Schi picken. Das Problem bei solchen Behelfs-Lösungen: Sie halten nicht lange.... Mit vier Streifen war das Fell am Schi befestigt und während dem Aufstieg konnte man Jo in regelmäßigen Abständen sagen hören: "Jetzt sind's noch..." Immerhin, er hat's bis oben geschafft.

 

 

 

 

 

 

Hier war's jetzt wesentlich windstiller, also ausgiebig Jause einlegen bevor es an die Hauptabfahrt ins Halltal ging.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein unglaublich cooles Traumkar eröffnete die Abfahrt mit feinstem gesetztem Pulver. Juhuhu!!!

 

 

 


Und dann ging's los: Ein lehrbuchmäßiger Auftritt, warum es Schitour heißt und nicht Snowboardtour - denn der Hund steckt im Detail:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Jo besitzt so ein Burton-Snowboard, das sich für den Aufstieg teilen lässt um wie mit Schi aufzusteigen. Dank filigraner Mechanik ist das aber leichter gesagt als getan, besonders wenn Schnee und Eis dazukommen. Im Unteren Teil der Tour auf jeden Fall, da geht es eine Zeit lang durch einen recht flachen und engen Graben. Deswegen hatte sich Jo entschlossen auf den Schi-Modus umzubauen. Nachdem das aber so seine Tücken hat, und der Schimodus in dem engen und teilweise steiler werdenen Graben eher nicht zu gebrauchen war, wollte Jo wieder zurück umbauen - ging aber nicht...

Der Graben im unteren Teil

 

 

 

Den Rest beschreibe ich dann mal nicht im Detail, nur soviel: Jo ist letztendlich auch unten angekommen und es sah teilweise echt lustig aus. Er selber fand es eher weniger zum Brüllen, war vollends fertig und überlegt nun, ob er sich im nächsten Jahr nicht lieber auf echte Schi stellt.

 

 

 


 

 

 

 

 

Unser aller Fazit: Geile Tour, geiles Wetter, geiler Schnee - Aba nua ohne Snowboard schee!

Weitere Bilder findet ihr in der Galerie

 

 

 

 

 
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