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Sommerurlaub - Teil II - Averser Rhein
Teil II des Berichts über den Sommerurlaub: Ein kleines Abenteuer auf dem Averser Rhein...

Averser Rhein


Der Averser Rhein im schönen Graubünden - Viel findet man an Literatur ja nicht, ein Fahrtabbruch hatten wir hier ja inkl. Steinplatte-auf-Kopf-Erlebnis ja auch schon... Aber es sollte ihm wieder an den Kragen gehen...

 

Es gibt auf diesem Bach unterschiedliche Abschnitte: Wir waren auf dem "Mittleren", also der Grossen Schlucht zwischen Campsut und Innerferrera.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Harry war pünktlich da und hatte sogar Semmeln mitgebracht. Also erst mal am Platz gefrühstückt. Bernd war wohl nicht aus dem Bett gekommen, so starteten wir die Aktion also  zu viert. Es regnete zwar immer noch Bindfäden, aber durch die Scouterei am Vortag waren wir uns sicher dass es geht. 

Also zum Einstieg und ab – äh halt. Kaum am Einstig ausgeladen ist auch schon ein wütender Bauer aufgetaucht, der uns erklärte wir dürften hier nicht paddeln und alles wäre privat und überhaupt möge man keine Paddler in diesem Tal… Verwundert und etwas ratlos standen wir da, das Tal lockt sicherlich so gut wie nie Paddler an, es gibt ja nicht viel außer dieser krassen Schlucht. Also haben wieder eingeladen und uns 500m weiter unten durch den Wald zum Bach geschlagen. Das war erlaubt, der Wald war ja Gemeindegebiet. Ärgerlich nur die Stunde die das kostete, die sollte uns später fehlen.

 

 Der Bach lief die ersten paar hunder Meter stark verblockt und recht kratzig durch eine enger werdende Schlucht. Dann die erste schwere Stelle: Alles läuft in einen enger werdenden Kanal mit ein paar Meter Gefälle und unten einem Loch. Alles wunderbar, nur da Fux meint er muss mal wieder schwimmen gehen. Toller Auftakt! Na ja, alles problemlos im dahinter liegenden Pool wieder zusammengesammelt und weiter gings. Schöne Stufenkombinationen, ein gemeiner Schlitzfall, und bald waren wir an unserer ehemaligen Fahrtabruchstelle. Das Umtragen war nicht ganz einfach, hat dann aber doch geklappt.


 

 

 

 

 

 

Ab hier: Neuland. Juhu! Oder auch nicht. Die nächsten 200 m waren ein reines Gebuckel! Erst ein fieser Felssturz mit 20 Höhenmeter, den man nicht ganz umtragen konnte, dann ein hinterhältiger Siphon. Die obligatorische Felsturztrage stellt übrigens eine Gefahr bei zuviel Wasser dar. Man muss nämlich über eine scharfkantige Geröllhalde erst hinauf, danach dann auf der anderen Seite wieder hinunter. Aufgrund der senkrechten Felsen kommt man aber nicht ganz hinunter, sondern muss im unteren Drittel in einem kleinen Schlitz einsteigen und die letzten 3 m über den Fall runter. Nur wenige Zentimeter mehr Wasser und der Wiedereinstieg dürfte unmöglich werden.

 

 

 

 

 

Wir waren froh als wir nach ein paar netten Stellen den Kran an der Straßenbrücke sahen. Dort war nämlich eine Baustelle hoch über dem Fluss, kurz oberhalb einer unfahrbaren Klammstrecke. Und der Mark hatte schon im Vorfeld mit den Bauarbeitern ausgemacht, dass die unsere Boote mit dem Kran auf die Brücke hieven. So war die ganze Geschichte wesentlich komfortabler zu umtragen als direkt am Fluss…  

 

Mittlerweile war es 5, es lagen aber noch 2 km Schlucht vor uns. Kurz mal an Abbruch gedacht, aber weiter geht’s, denn bis auf eine kurze Klammstrecke hatten wir alles eingesehen. Das Zum-Bach-abseilen war dan aufgrund der matschigen Verhältnisse recht sportlich, und so waren wir ert um 6 wieder auf dem Wasser. Ab hier kam der schönste Teil des Averser Rhein, sicherlich auch bei deutlich mehr Wasser fahrbar. Viele Stufen und Blockkaterakte, auch Grundgestein. Der Charakter unterscheidet sich deutlich von der oberen Hälfte. Nur eine Stelle ist VI / X. Es dauerte trotzdem seine Zeit, und wir erreichten ausgezehrt mit einsetzender Dämmerung den Ausstieg, wo Bernd schon auf uns wartete.

 

Insgesamt ein echtes Abenteuer und eine Riesenaktion. Wir haben bestimmt 10 Stellen umtragen, einige Male mit Seilhilfe. Herausragende Stellen gibt es allerdings wenige, sodass sich die Geister an diesem Bach wohl scheiden.

 

Verständlich auch dass dieser Bach auch der „Perverse Rhein“ genannt wird, wer ihn nicht kennt und auf alpine Aktionen steht sollte ihn aber mal ins Auge fassen..

 

 

 

 
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